FOTO HANNABATTISTI KUNSTTHERAPIE




   

ANDERNORTS



Ausstellungsprojekt
9 Fotografinnen und Fotografen
aus Nord- und Südtirol


Ausstellungseröffnung
1. Juni 2018
Mieming (A)

8. September 2018 um 17 Uhr
Brenner, St. Valentin Straße

hannabattisti@gmail.com

NEU

Ausstellungseröffnung
ANDERNORTS
gemeinsam mit 9 FotografInnen aus Nord- und Südtirol
und mit Lyrik von Erika Wimmer Mazohl
ab 8. September 2018 am Brenner


1.- 17. Juni 2018 in Mieming (A)




NEU

Erhältlich in den Buchhandlungen Bozen und Trient/ Ein Blick ins Buch


EIN MAULWURF BIN ICH.
SONO UNA TALPA, SAI

ArcaEdizioni 2017
19 Euro

Eine Geschichte, erzählt in Worten und Bildern. Dabei stehen Text und Bildserie jeweils ganz selbstständig nebeneinander, keines ist dem anderen untergeordnet, wie etwa bei einer Illustration. Die Bilder führen auf eine eigene assoziative Erzählschiene und greifen die Ambivalenz der Erzählung auf, pendeln zwischen der Lust, dem Essen, der Schönheit, dem Überschwang, der Völlerei und der latent lauernden Düsterniss und Schwermut, der Krankheit, des Verfalls und des Todes.

Die Bilderserie und der Text erzählen die Geschichte des Salvatore, eines Mannes, der kein alltägliches, bürgerliches Leben führt. Salvatore ist immer unterwegs, als Reisender, als Abenteurer, als Entwicklungshelfer. So sehr hat er sich an dieses Unterwegssein gewöhnt, dass er heimatlos geworden ist. Er hat sich auf die Ungleichzeitigkeiten dieser Welt eingelassen, kennt unermesslichen Reichtum, kennt unermessliche Armut, kennt Gewalt und Krieg. Das hat ihn geprägt. Salvatore ist erlebnishungrig, mutig und stets auf der Suche nach Neuem, er liebt das Schöne und verwendet eine barocke Sprache, die eine magische Welt eröffnet. Er kennt fast alle Genüsse und kostet sie aus. Die Freiheit ist sein höchstes Gut und er tut sich mit dem Alltäglichen schwer, auch mit dem Alltag einer Beziehung. An diesem Ort, der Südtirol sein könnte, hält er es nicht mehr aus.

Sein Unterwegssein hat die Merkmale einer Flucht angenommen. Wie bewältigt man dieses Leben, wie die Ungleichzeitigkeiten der Welt, die verschiedenen Realitäten, wie kann man zwischen der Welt des Überflusses, des Wohlstandes, der Wellness und der unermesslichen Armut, des Krieges, der Diskriminierung einfach hin und herwandern, ohne selbst Schaden zu nehmen? Die Welt ist zusammengerückt und die Maßstäbe haben sich verschoben. Das Gefüge von Interessen und Werten ist durcheinandergeraten. Salvatore kommt nicht unbeschadet durch Leben… wie niemand von uns.

Die Autorin von Herbst der Frauen legt ihr neues Buch vor und erzählt in Bildern und Worten die Geschichte eines Mannes, der nach den Maßstäben unserer Leistungsgesellschaft ein Gescheiterter ist. Die Erzählung wurde beim Literaturwettbewerb „Frontiere-Grenzen“ ausgezeichnet.

Salvatore sagt von sich „ein Maulwurf bin ich”, und: „der Maulwurf ist ein erstaunliches Tier. Er lebt ausschließlich unter Tage in weit verzweigten, selbst geschaufelten Gangsystemen.” Und dieses Verzweigte trifft auch auf das Kompositionsprinzip des Textes zu. Auf wenigen Seiten wird ein ganzes Leben erzählt. Es geht um nicht weniger als um die Liebe und den Tod. Weit auseinanderliegende Situationen werden verknüpft, gekonnt werden Themen wiederholt und variiert, es werden unterschiedliche Motive aufeinander bezogen und gegeneinander geschnitten. Der Text ist auf eine beeindruckende Weise zugleich konkret und geheimnisvoll, er ist eindringlich in seiner Körperlichkeit und doch ein Rätsel. (Begründung der Jury)

Nächste Buchvorstellung
Sparkassengalerie Kaltern
26. April 2017
um 19 Uhr

Literaturwettbewerb

Ein Maulwurf bin ich

Literaturpreis Frontiere-Grenzen 2013
http://www.frontiere-grenzen.com/


Land Art

Hanna Battisti, Andrea G. Zingerle im Altenburger Wald, Juni 2014

La misura delle cose

Dauerausstellung im Museo MontagnaDonna, Borgo Valsugana, Trient ab Juni 2014


© Hanna Battisti